Waldingers zweiter Fall (2014)

Der bekannte Bizauer Künstler Sepp liegt tot unterhalb des Hirschberg Grates. Mordverdacht keimt auf und Kommissar Reinhold Waldinger übernimmt die Ermittlungen. Seine Nachforschungen entblößen einen Mann mit vielen Gesichtern und somit auch etliche Tatverdächtige, die von seinem Tod profitieren könnten: Da wäre zum einen Sepps Bruders, mit dem er aufgrund einer Erbschaftsangelegenheit zerstritten war. Aber auch seine Schwester hegt bereits Pläne, was sie aus Sepps Holzhaus inmitten des Schigebietes alles machen könnte. Dann war Sepp ein Einzelgänger, der auf viele Frauen eine seltsame Faszination ausübte. Gerüchten zufolge leben im Dorf mindestens zwei „Kuckuckskinder“, die ihren Ernährern untergeschoben worden waren. Ob einer der vermeintlichen Väter vielleicht mehr wusste, als er sollte? Die meisten Feinde hatte er sich allerdings dadurch gemacht, dass er als einziger Weidebesitzer seine Unterschrift zum Ausbau des Schigebietes verweigert hatte, und trotz mehrjähriger Verhandlungen das Projekt noch immer blockierte. Doch noch bevor Waldinger sich ein näheres Bild von den Umständen machen kann, kommt ein weiterer Mann in Bizau auf dubiose Art ums Leben


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"Fehltritt mit Folgen"

 

 

Leserstimmen zu "Fehltritt mit Folgen":

 

Ein klassischer Regionalkrimi, mit schön eingeflochtenem Dialekt, gut ausgewählten Charakteren und einer guten Story, die einem die Mördersuche bis fast zur letzten Seite nicht leicht macht.

Kassandra

 

Waldinger ist kein typischer 08/15-Ermittler, von denen gibt es wahrlich schon genug. Sein Privatleben wird ebenso ausführlich dargestellt wie seine Arbeit, so dass man ein sehr umfangreiches Bild des Charakters erhält und somit auch manch eine Handlung eher nachvollziehen kann als wenn an die Informationen nicht hätte.
Was die Nachforschungen in dem vorliegenden Fall angeht, gibt es plötzlich zahlreiche potentielle Täter, an Motiven mangelt es ebenfalls nicht. Ähnlich verwirrt wie Waldinger ist auch der Leser ob der Fülle der Möglichkeiten. Jetzt heißt es einen klaren Kopf zu behalten und systematisch vorzugehen. Wenn allerdings Zeitdruck hinzu kommt, ist dies einfacher gesagt als getan. Als Leser folgt man bereitwillig jeder Spur, die sich abzeichnet, landet allerdings auch so manches Mal in einer Sackgasse.

Midnight Girl

 

Der Krimi " Fehltritt mit Folgen " hat mir sehr gut gefallen, besonders schön fand ich das es keine blutrünstigen Szenen gab, der Roman besticht eher durch Gespräche und man ist hautnah dabei wenn Kommisar Waldinger ermittelt.Das Familienleben des Kommisars ist auch ein wichtiger Teil der Geschichte, bei der man ihn als Privatmensch sehr gut kennenlernt. Bemerkenswert finde ich auch die schönen Beschreibungen der Landschaft und das urige in den Gesprächen, die zum Teil wo es eben passend ist im Dialekt stattfinden .

Irmgard E.